Beschreibung
Lateinischer Name:
Lavandula angustifolia
Wir kennen aus (Ur-)Großmutters Zeiten die Lasvendelkissen, die Wäsche duften lassen und Motten aus dem Kleiderschrank verbannen. Der „echte Lavendel“ (Lavandula angustifolia) wirkt sowohl beruhigend als auch krampflösend und antiseptisch.
Die Blume aus der Provence hat bereits lange Tradition. Schon zu Zeiten der Römer wurde sie als Badezusatz genutzt. Übrigens rührt daher wahrscheinlich auch der Name: Denn „waschen“ heißt auf lateinisch „lavare“.
Lavendel gehört schon seit Jahrtausenden zu den beliebtesten Duft-, Heil- und Schönheitskräutern. Aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen, ist er inzwischen winterhart geworden und kann auch in unseren Gärten gedeihen. Er wächst als Halbstrauch mit unten verholzten und oben krautigen Trieben.
Der Name des aus dem Mittelmeerraum stammenden Lavendel leitet sich von dem lateinischen Wort für Waschen ‚lavare‘. Lavendel selbst besitzt keine reinigenden Substanzen, er verleiht jedoch allen Dingen einen Geruch von Klarheit und Frische.
Im 8. jahrhunder kam der Lavendel auf die Nordseite der Alpen. Karl der Große förderte den Anbau dieser Pflanzen durch Dekrete, in denen er die Anlage von Kräutergärten befahl (Capitulare de Villis et curtis Imperialibus)
Von den Kräutergärten der Klösten fand der Lavendel schnell den Weg in die Bauerngärten.
Lavendel konnte als Hexen- oder Teufelspflanze die vom Teufel verfolgten Hexen retten – sie brauchten sich nur auf einen Lavendelstock zu setzen. Lavendel war der Gegenspieler des teuflischen ‚Muckengottes‘ und schützte die Menschen.
Ist hilfreich auf körperlicher Ebene
bei Verdauungstörungen, Migräne, Rheuma, Wunden, Kreislaufproblemen, Atemwegsinfektionen
Ist hilfreich auf seelisch-geistiger Ebene
zur Beruhigung, Entspannung, bei Schlafstörungen, lindert Depressionen
Hydrolate sind vielfältig einsetzbar. Hier sind ein paar Anwendungsideen:
Kompressen: Bei Entzündungen, Sportverletzungen, Sonnenbrand oder kleineren Wunden können Blütenwässer hervorragend als kühlende Auflagen verwendet werden
.
Inhalation: Bei Bronchitis kann Lavendel entspannend wirken
Einnahme: Zur Kuranwendung eignen sich Hydrolate auch zum Einnehmen. Sie müssen dafür aber zuerst im richtigen Verhältnis mit Wasser verdünnt werden.
Aromatisierung von Speisen: Hydrolate duften wunderbar und können Speisen so das gewisse Etwas verleihen.
Raumbeduftung: Hydrolate können wie auch ätherische Öle in Duftlampen verwendet werden.
Daneben können Blütenwässer auch noch als Gesichts- oder Rasierwasser, aber auch als Zutat von selbstgemachter Kosmetik oder Deos verwendet werden.
Inhaltsstoffe
Bio Lavendel
Reines Wasser aus Destillation der Pflanze. Ungefiltert. Ohne Konservierungsstoffe. Ohne Alkohol.
Lagerung
Kühl und trocken lagern
Inhalt
100 ml / 200 ml / 500 ml




