Beschreibung
Lateinischer Name:
Lavandula latifoli
Die Blüten werden seit Jahrhunderten nicht nur als Parfüm oder Mottenschutz im Kleiderschrank verwendet, sondern auch als Arzneimittel.
ntdeckt durch die Klostermedizin wird der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia oder officinalis) seit Jahrhunderten als Heilmittel zur Beruhigung und Entspannung genutzt. Dies sei in den letzten Jahren durch mehrere klinische Studien auch wissenschaftlich bestätigt
Es hat eine scheinbar paradoxe Ist hilfreich auf körperlicher Ebene
bei – es kann anregen und entspannen, bei Abgeschlagenheit erfrischen und bei Stress beruhigen
Das Wort Spik und Spicanard stammt vom lateinischen Namen für „Ähre“ ab, was dem typischen Aussehen des Speiklavendels ähnlich kommt.
Lavendel ist eine der wenigen Pflanzen, die seit Jahrtausenden in vielfältiger Weise genutzt wird. Schon Perser, Griechen und Römer verbrannten die stark duftenden Lavendelzweige als Abwehrmittel gegen
„schlechte Dünste“ in Krankenzimmern und beim Ausbruch von Epidemien. Zusammen mit anderen Pflanzen wie Rosmarin, Angelika oder Zitrone verwendete man die Lavendelzweige zum Ausräuchern von Pesthäusern.
Die medizinische Verwendung reicht sogar bis in die Antike zurück, allerdings stand damals noch der Schopflavendel (Lavandula stoechas) im Vordergrund. Der griechische Arzt Pedanios Dioskurides beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus die Herstellung von Lavendelessig und Lavendelwein, um damit Brustleiden zu lindern und die Verdauung anzuregen.
Neben dem Echten Lavendel war im Mittelalter noch eine andere Art, der Speik-Lavendel (Lavandula latifolia), von Bedeutung. Schon Hildegard von Bingen erkannte Mitte des 12. Jahrhunderts, dass der starke Duft gegen Läuse und Ungeziefer hilft. Bei Schmerzen in Leber und Lunge empfahl die Benediktinerin, Speik-Lavendel mit Wein zu kochen und lauwarm zu trinken.
Im 18. und 19. Jahrhundert trug man sogenannte Vinaigrettes mit sich
herum, um sich vor schlechten Gerüchen zu schützen. Die Vinaigrettes
waren kleine metallene Parfumbehälter, meist aus Gold oder Silber, in
denen ein mit aromatischen Substanzen, beispielsweise einer Mischung
aus Essig und Lavendel, voll gesogener Schwamm lag. Im 18. und 19. Jahrhundert trug man sogenannte Vinaigrettes mit sich
herum, um sich vor schlechten Gerüchen zu schützen. Die Vinaigrettes
waren kleine metallene Parfumbehälter, meist aus Gold oder Silber, in
denen ein mit aromatischen Substanzen, beispielsweise einer Mischung
aus Essig und Lavendel, voll gesogener Schwamm lag.
Ist hilfreich auf körperlicher Ebene
bei Entzündungen, Hautproblemen, Atemwegsbeschwerden, Erkältungen, Rheuma, Muskelkater
Ist hilfreich auf seelisch-geistiger Ebene
zur allgemeine Stärkung, gibt Mut und Klarheit, fördert die Konzentration und bringt Wohlgefühl
Hydrolate sind vielfältig einsetzbar. Hier sind ein paar Anwendungsideen:
Kompressen: Bei Entzündungen, Sportverletzungen, Sonnenbrand oder kleineren Wunden können Blütenwässer hervorragend als kühlende Auflagen verwendet werden
.
Inhalation: Bei Atemwegsbeschwerden kann Speiklavendel inhaliert werden.
Einnahme: Zur Kuranwendung eignen sich Hydrolate auch zum Einnehmen. Sie müssen dafür aber zuerst im richtigen Verhältnis mit Wasser verdünnt werden.
Aromatisierung von Speisen: Hydrolate duften wunderbar und können Speisen so das gewisse Etwas verleihen.
Raumbeduftung: Hydrolate können wie auch ätherische Öle in Duftlampen verwendet werden.
Daneben können Blütenwässer auch noch als Gesichts- oder Rasierwasser, aber auch als Zutat von selbstgemachter Kosmetik oder Deos verwendet werden.
Inhaltsstoffe
Bio Speiklavendel
Reines Wasser aus Destillation der Pflanze. Ungefiltert. Ohne Konservierungsstoffe. Ohne Alkohol.
Lagerung
Kühl und trocken lagern
Inhalt
100 ml / 200 ml / 500 ml



